Wie schnell surfen Sie wirklich?

GeschwindigkeitBereits im vergangenen Jahr ergab eine Umfrage, dass rund 60 Prozent aller DSL-Nutzer in Deutschland mit den Leistungen ihres Anbieters nicht zufrieden sind. Neben mangelndem Kundenservice und undurchsichtigen Vertragsbedingungen spielte vor allem die nur eingeschränkte Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle bei der Unzufriedenheit. Allseits bekannte Floskeln wie „bis zu 16.000 kBit/s“ verärgern offenbar den Kunden, wenn er sich mit der technischen Realität konfrontiert sieht. Je nach Infrastrukur, nach Entfernung der Vermittlungsstelle und Qualität der Leitung von dort bis an den Endpunkt, variieren die beworbenen Geschwindigkeiten stark. Bietet der Anschluss dann eine gewisse Bandbreite, ärgern sich die Anwender häufig mit Synchronisationsabbrüchen, sprich Verbindungsabrissen, herum.

Grundlage für eine möglichst objektive Bewertung des eigenen DSL-Anschlusses ist eine aussagekräftige Messung der Leitungsgeschwindigkeit. Hierzu gibt es etliche Angebote im weltweiten Netz. Durchweg alle messen aber die Datentransferrate zwischen Testserver und dem Rechner des Nutzers. Hat letzterer seinen Router schlampig verkabelt oder eine nur durchschnittliche W-LAN-Verbindung, wird der Eindruck erweckt, die DSL-Leitung sei minderwertig, wobei es in Wahrheit ein hausgemachtes Problem ist. Einen anderen Weg geht hier die Firma AVM. Der Hersteller der brühmten „FRITZ!Boxen“ bietet auf seiner Webseite den sogenannten Zack-Breitbandtest an. Dieser misst, anders als die Konkurrenz, die Datenübertragung zwischen Testserver und Router. Das funktioniert erfreulicherweise auch dann, wenn es sich um kein AVM-Produkt handelt. Neben der Down- und Uploadrate erfährt man durch den Test zudem, wie schnell die Verbindung reagiert und ob Daten auf ihrem Weg vom oder zum Anschluss verloren gehen.