Firefox 13 wird schneller

In rund drei Wochen soll der Rollout der neuen Firefox-Version 13 starten. Vermutlich um wieder etwas mehr zum neuen, potenten Konkurrenten Google Chrome aufzuschließen, will die Mozilla-Entwicklergruppe an gleich drei Stellen ihren Browser beschleunigen.

Zum einen wird „Tabs-on-demand“ eingeführt. Werden bei Firefox 12 nach dessen Start noch alle offenen Tabs gleichzeitig und gleichberechtigt geladen, was den Browser spürbar ausbremst und erst nach geraumer Zeit bedienbar macht. Version 13 soll fortan nur den aktiven Tab laden. Weitere werden erst dann geladen, wenn sie angeklickt werden.

Der „Cycle Collector“ soll ein altbekanntes Firefox-Problem entschärfen: Den teils großzügigen Speicherverbrauch. So soll zukünftig freiwerdender Speicher, zum Beispiel von geschlossenen Tabs, auch tatsächlich wieder freigegeben werden. Die RAM-Nutzung soll dadurch dynamischer und somit performanter werden. Vor allem bei der Codeausführung sollen Pausen, die bis dato häufiger auftreten je länger die Browsersitzung andauert, ausgemerzt werden.

Als dritte Verbesserung wird die Funktion „Start-up“ eingeführt. Sie soll die Zeit bis zum sogenannten „First Paint“ verkürzen, also bis zu dem Punkt, an dem der Nutzer die Firefox-Oberfläche sieht. Dieser „First Paint“ gibt dem Nutzer das Gefühl, der Browser sei fehlerfrei gestartet, auch wenn es unter Umständen noch einige Sekunden bis zur Benutzbarkeit dauert. Hierzu wurden eine Menge Dateiaufrufe optimiert, die vor dem „First Paint“ ablaufen.